Donnerstag, 20. Mai 2010

Mach es gut, mein guter alter Freund!

7 Jahre lang hast du mir treue Dienste geleistet. In dieser Zeit haben wir über zweieinhalb Mal die Welt umrundet.

Deine kleinen Macken (Vorwiderstände vom Lüftungsmotor) habe ich belächelt, ja sogar als "niedlich" empfunden.

Ersatzteile wurden grundsätzlich in Originalqualität beschafft, häufig sogar besser. Reparaturen und Wartungsarbeiten erfolgten ausschließlich in einer Markenwerkstatt beim vielfach ausgezeichneten Testsieger.

Selbst eine gebrochene Antriebswelle habe ich Dir verziehen. Auch wenn ich mitten in der Woche (bei 20 Grad unter Null) Nachts 3 Stunden auf den Abschleppdienst warten durfte.

Aber irgendwann kommt für den technisch Unversierten der Punkt, wo man es sich nicht mehr leisten kann, dich zusammen mit der Kreditkarte in der Werkstatt abzugeben. Auch wenn ich dich gerne weiter behalten hätte - man(n) weiß einfach nicht mehr, worin man investiert und ob sich die Investition noch lohnt. Und wenn sich die zu erledigenden "Kleinigkeiten" in der Summe bedrohlich den Zeitwert nähern, gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Du findest jemanden, der Dich so fahren darf, wie Du bist (soll ja nicht überall TÜV geben) und den Du mit luxuriösen Fahreigenschaften beglücken darfst.
  • Du wirst von jemanden gefunden, der deinen wahren Wert kennt, handwerklich begabt ist, Zeit hat und Dir die verdiente Aufmerksamkeit zukommen lässt.

Egal was geschieht - Ich wünsche Dir für die Zukunft alles Gute!

1 Kommentar:

  1. Jau - ich seh dich noch anner Ecke steh'n und mir den Wagen voller Freude vorführen. Damals war er ganz neu für Dich. Jau - den Weg isser gegangen, den wir nach'm zweiten thermodynamischen Haupsatz alle geh'n werden (früher oder später): unumkehrbar das ultimative Gleigewicht suchend und alle Vorgänge beenden.

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